12.500
Kilometer im Wettkampf
47:52 h
beim RAG 2026
über 15
Ultra - Rennen gefinisht
60.000 HM
2025
03.07.2026 - 05.07.2026
Race Across Germany 2026
Deutscher Meister Solo Supported M50+
1.130 km
Distanz
9.484 HM
Höhenmeter
47:52
Zeit
1. Platz M50+
Platzierung
25.000
KCAL
15.–17. August 2025
Race Across Germany 2025
2–3 Sätze über das Rennerlebnis
1.100 km
Distanz
12.400
Höhenmeter
49:50
Zeit
2. Platz AK
Platzierung
Keine Teilnahme am Race Across Germany West–Ost
Kurz und ohne Umweg: Ich werde am 28. August nicht in Aachen starten.
Der Grund liegt nicht im Training, nicht im Material und nicht im Kopf. In der Begleitcrew gab es Absagen und mir ist es nicht gelungen, diese Positionen rechtzeitig neu zu besetzen. Ohne vollständige und einigermaßen eingespielte Crew ist ein Start beim Rennen keine Option.
Was die Crew tatsächlich leistet
Von außen sieht ein Projekt wie dieses nach einer Person auf einem Rad aus. In Wahrheit ist der Fahrer der kleinste bewegliche Teil davon. Die Crew hält alles zusammen, was über die Distanz entscheidet:
Fahrzeug und Navigation. Zwei Fahrer im Wechsel, weil niemand über Tage hinweg sicher am Steuer sitzt. Streckenführung, Umleitungen, Nachtabschnitte mit Begleitfahrzeug.
Verpflegung. Essen wird nicht gereicht, es wird geplant, vorbereitet und getimt. Warme Mahlzeiten aus dem Fahrzeug, Flaschen im Takt, Anpassung an Hitze, Regen und an einen Magen, der ab Stunde zwanzig eigene Meinungen entwickelt.
Performance und Daten. Jemand schaut auf Leistung, Herzfrequenz, Trinkmenge und Tempo und sagt mir, wenn ich zu schnell fahre. Diese Einschätzung kann ich nach dreißig Stunden im Sattel nicht mehr selbst treffen.
Schlaf- und Pausenlogistik. Wann, wie lange, wo. Zehn Minuten zu viel oder zu wenig verschieben ein ganzes Rennen.
Entscheidungen um drei Uhr nachts. Genau dafür braucht es Menschen, deren einzige Aufgabe das Entscheiden ist – nicht den Fahrer, der gerade nichts mehr entscheiden kann.
Jede dieser Rollen hat einen Namen und ein Gesicht. Fällt eine weg, verteilt sich die Arbeit auf die anderen. Fallen mehrere weg, kippt das System – und zwar nicht am ersten Tag, sondern in der zweiten Nacht, wenn alle müde sind und Fehler teuer werden.
Warum ich nicht mit halber Besetzung starte
Ich hätte das Rennen irgendwie beginnen können. Ehrlich betrachtet wäre das eine Entscheidung gegen die Menschen gewesen, die mitgekommen wären: übermüdete Fahrer auf der Autobahn, ein Begleitfahrzeug bei Nacht ohne saubere Ablösung, Verpflegung, die nach zwölf Stunden auseinanderfällt. Eine Verantwortung die ich nicht übernehmen will.
Daher geht es nun direkt in die "Winterpause" bzw. ich bin mittendrin. Zeit um die Saison 2027 zu planen und demnächst auch wieder in die Vorbereitung zu starten
Zusammenarbeit, Vorträge oder Sponsoring ?
Ich freue mich über Anfragen für Vorträge, Kooperationen und Sponsoring-Partnerschaften.
Kontakt aufnehmen